Herzlich Willkommen in der Gustav-Adolf-Kirche

Liebe Menschen unserer Kirchengemeinde,
liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage

Pfarrer der Gustav-Adolf-Kirche München

Ein gesegnetes Jahr 2021 möchte ich Ihnen vorab wünschen. Wir alle hoffen sehr, dass wir bald wieder Begegnungen haben können, in denen sich Menschen nahekommen dürfen. Wir hoffen sehr, dass wir bald wieder mit unseren vielfältigen Angeboten aufwarten können. Bis dahin braucht es Geduld und eine gute Portion Gelassenheit!

Die Losung für das Jahr 2021 lautet: Jesus spricht: „Seid barmherzig wie auch Euer Vater im Himmel barmherzig ist“.

Dieses Wort Jesu scheint mir angesichts der Aufgaben in unserer Gesellschaft ein wichtiges und gutes Wort zu sein.
Es gilt jetzt auch den Zusammenhalt zu stärken. Barmherzigkeit ist dabei eine wichtige Haltung.

Unsere kirchlichen Angebote konzentrieren sich in den nächsten Wochen auf Gottesdienste und Andachten. In unserer großen Kirche lassen sich die Hygieneregeln gut umsetzen und steuern. Bei uns hat der Schutz aller Besucher und Besucherinnen höchste Priorität. Unsere Vielfalt an Angeboten für Gottesdienste ist in diesen Zeiten besonders bemerkenswert. Alle Altersgruppen finden eine passende Gottesdienstform Es gibt Gottesdienste für Kinder, Jugend, Familien, Senioren. Allein unsere Eltern-Kind Gottesdienste bieten wir online an.

Der neue Gemeindebrief gibt Auskunft über die Angebote der Gottesdienste und hat darüber hinaus auch noch viele gute Artikel und Einblicke in das Gemeindeleben. Der Gemeindebrief steht unter der Überschrift „ Jesus lebt, mit ihm auch ich“. Lesen Sie in der Online Ausgabe! Es wird Ihnen Freude machen.

Bleiben Sie gesund und munter!
Viele Grüße und Gottes Segen für das Jahr 2021!

Pfarrer Stefan Ammon und der Kirchenvorstand der Gustav-Adolf-Kirche

Als Pfarrer Hans Luther nach München an die Gustav-Adolf-Gemeinde kam, begann das Gemeindeleben sich zu verändern. Durch seine jahrelange Auslandsarbeit in Pretoria/ Südafrika wusste er, wie man mit wenigen Mitteln, aber großem persönlichen Einsatz einer Gemeinde neuen Schwung geben kann. Alle Gemeindefeste, die wir heute noch feiern, sind in seiner Amtszeit entstanden. Natürlich unter Mithilfe seiner Frau.

Er hatte die Gab, auf alle Menschen zuzugehen und sie wichtig zu nehmen. Besonders kümmerte er sich um Menschen, die der Gemeinde bisher fernstanden, oder um wenig beachtete,behinderte Menschen und sorgte dafür, dass auch sie ihren Platz in der Gemeinschaft fanden.
Er war ein begeisterter Anhänger von Partnerschaften mit Gemeinden in Tansania und Schottland und konnte auch andere dafür begeistern.

Er war ein guter seelsorgerischer Hirte seiner Gemeinde, ein Prediger, der verständlich zu den Herzen sprach, der gute Beziehungen zu den katholischen Amtsbrüdern aufbaute und wer das Glück hatte, seine Freundschaft zu erringen, der hatte den besten Freund sein Leben lang.

Bei seinem Abschiedsgottesdienst flossen viele Tränen und auch heute noch wird er in vielen Herzen der Gemeinde einen Platz haben.

Edeltraud Rohde

 

Micha und Hanna Luther beschreiben die Stationen ihres Vaters:

1960-1972: Gemeindepfarrer in Gefrees/Oberfranken
1972-1977: Missionspfarrer im Auftrag des Berliner Missionswerkes in Süd-Afrika für Zusammenarbeit der damals in Apartheid lebenden farbigen Gemeinden mit der ELKSA (Evangelisch-Lutherische Kirche in Südafrika)
1977-1988: Gemeindepfarrer in München-Ramersdorf, Gustav-Adolf-Kirche
1988: Ernennung zum Direktor des Berliner Missionswerkes, wo er von 1988-1998 tätig war.
Er hat dort weltweit zusammen mit dem KED (Kirchlicher Entwicklungsdienst) Projekte zur Aufbauarbeit und Unterstützung christlicher Minderheiten geleitet und begleitet, z.B. in Kuba , Korea oder einigen Ländern in Afrika.
ab 1998 Ruhestand in Klapfenberg bei Parsberg /Oberpfalz.
Dort ist er in seinem Haus am 19.04.2021 friedlich verstorben.