Lichtblicke

Abendliche „Lichtblicke“ - eine gottesdienstähnliche Feier

Wie viele andere Besucher auch habe ich  die Gelegenheit genutzt und das Projekt abendliche „Lichtblicke“ gleich beim ersten Termin in der Kirche Jesaja und später auch in Gustav Adolf besucht. Die Feier fand in der Kirche statt. Vom Team „Lichtblicke“ aber wusste ich, dass es ihnen ein Anliegen ist, sich auch ein Stückweit von den bekannten Formen von Gottesdiensten und auch von üblichen Traditionen abzugrenzen. So gibt es bei dieser Feier keine typischen kirchlichen Lieder, kein Vater unser und auch kein Glaubensbekenntnis.

Das mag auf den ersten Blick verwundern, da sich doch sogar theologisch ausgebildete Leute im Team befinden. Die Idee aber ist eine andere: Die „abendlichen Lichtblicke“ sind ein Angebot an alle, die sich nach Spiritualität sehnen, es aber nicht in der üblichen Sprache der Kirche tun wollen. Genau genommen ist es eine Einladung an alle, die sonst mit Kirche und Gottesdienst nicht viel anfangen können. Das Projekt ist ein Versuch mit Menschen, die kirchenfern sind, wieder in den Kontakt zu kommen.

Die Inhalte der „abendlichen Lichtblicke“ haben Tiefe und die Atmosphäre ist immer wieder  sehr spirituell. Beim ersten Treffen spielte Musik eine große Rolle. Bekannte Lieder wie „Here comes the sun“ von den Beatles  oder „Out of the dark“ von Falco wurden eingespielt. Allein das ging schon zu Herzen. Und die ausgesprochenen Gedanken zu den Liedern waren Inspiration für die Besucher.

Stefan Ammon

Termine für die nächsten Lichtblicke sind:

  • 22. Oktober 2017 Gustav-Adolf-Kirche

 

Fotos vom "Lichtblicke" Gottesdienst